Die Reifendreher benötigen zum Fertigstellen der Tiere eine
vom Fichtenstamm geschnittene, nasse Holzscheibe.
Diese wird in die Drehbank eingespannt und erhält mit Hilfe von Drehstählen ein Profil, welches in seinem Querschnitt eine Tierform ergibt.
Genauso entstehen die Zusatzteile wie Ohren, Hörner und Schwänze. Sobald der Drehvorgang beendet ist, liegt dem Handwerker ein profilierter hölzerner Ring vor.
Das Überwältigende an dieser Technik ist, daß der Reifendreher seine Erfahrung in das Produkt einbringen muß, weil er die Endform des Tieres erst nach Zerschneiden des Ringes erkennt.
Nun wird scheibchenweise mit einem Messer und einem Hammer eine Vielzahl gleichbreiter Figuren abgeschnitten.
Je nach Bedarf werden die entstandenen Figuren noch beschnitzt, bemalt und komplettiert.
Gut verpackt werden sie in alle Welt verschickt.
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